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Aktionstag Sicherheit: Rheinbahn und Polizei prüfen 5603 Fahrgäste

Mit verstärkter Präsenz, Kontrollen und direktem Austausch mit Fahrgästen haben Rheinbahn und Polizei beim „Aktionstag Sicherheit“ ein klares Signal gesetzt. Im Rahmen des Aktionstags überprüften 36 Fahrausweisprüferinnen und -prüfer in der Nacht von Freitag auf Samstag (24./25. April) an der U-Bahn-Haltestelle „Steinstraße/Königsallee“ zwischen 20:30 und 4:15 Uhr insgesamt 5.603 Fahrgäste.

Dabei wurde 714 Mal das erhöhte Beförderungsentgelt erhoben für nicht vorhandene oder beanstandete Tickets, was einer Quote von 12,74 Prozent entspricht. Unterstützt wurden die Kontrollen von rund 20 Polizistinnen und Polizisten sowie acht Sicherheitskräften der Rheinbahn. Die Polizei leitete im selben Zeitraum 13 Strafanzeigen ein, unter anderem wegen Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte im Rahmen von Personenkontrollen und Diebstahl. Drei Personen wurden in Gewahrsam genommen und ein offener Haftbefehl konnte vollstreckt werden.

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Enge Zusammenarbeit und Dialog mit Fahrgästen
Christian Finke, Bereichsleiter Betrieb der Rheinbahn, hebt die erfolgreiche Zusammenarbeit hervor: „Der Aktionstag hat gezeigt, wie wichtig die enge Kooperation mit der Polizei und die sichtbare Präsenz vor Ort sind.“ Neben den Kontrollen setzte die Rheinbahn auch auf den Dialog mit den Fahrgästen. An den Haltestellen „Heinrich-Heine-Allee“ und „Hauptbahnhof“ wurden rund 1.500 Karten mit QR-Codes zu einer Sicherheitsumfrage verteilt. Diese ist online abrufbar und richtet sich an Fahrgäste im gesamten Bediengebiet: www.rheinbahn.de/umfrage-sicherheit

„Die Rückmeldungen unserer Mitarbeitenden und Fahrgäste sind für uns ein zentraler Baustein, um Sicherheit stetig weiter zu verbessern. Wir wollen, dass sich unsere Fahrgäste jederzeit sicher fühlen – an Haltestellen ebenso wie in Bussen und Bahnen“, so Grabbe weiter. „Deshalb erfassen wir gezielt das subjektive Sicherheitsempfinden und lassen die Ergebnisse konsequent in unsere Maßnahmen einfließen.“

„Sicherheitsstrategie 2030“ mit weiteren Bausteinen
Aktionstag und Umfrage sind Teile der „Sicherheitsstrategie 2030“ der Rheinbahn. Diese verbindet Prävention, sichtbare Präsenz, den Einsatz moderner Technologien und eine gelebte Sicherheitskultur. Ein weiteres Beispiel sind Bodycams, die nach erfolgreichem Testbetrieb schrittweise bei allen Prüfteams eingeführt werden. Auch die geplante digitale „Sicherheitskarte” der Rheinbahn baut auf den Ergebnissen der Befragung auf. Sie soll insbesondere die Bedürfnisse vulnerabler Gruppen stärker berücksichtigen und so zu einer noch gezielteren Sicherheitsplanung beitragen.

Aktionstag Sicherheit im U-Bahnhof „Steinstraße/Königsallee”. Foto: Rheinbahn