19. Juni 2026: Regen, Sturm und Gewitter: Feuerwehr Düsseldorf hatte viel zu tun
Am 19. Juni 2026 zog intensives Unwetter-System über Belgien, die Niederlande und später über Teile Westdeutschlands hinweg. Lokal wurden Orkanböen, großer Hagel und außergewöhnlich hohe Regenmengen registriert; so auch im Düsseldorfer Stadtgebiet. An der Beseitigung der Folgen, wie lose Äste, Dachziegel und Dachverkleidungen sowie umgestürzte Bäume und mit Wasser vollgelaufene Keller, war die Feuerwehr noch bis Montag. 22. Juni 2026, beschäftigt.
Über das Wochenende prägten wechselhafte Sommerlagen mit kräftigen Schauern und örtlichen Gewittern das Wettergeschehen im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Düsseldorf. Dabei erreichte die Leitstelle der Feuerwehr am späten Freitagnachmittag die ersten Meldungen zu Schäden, die durch ein sommerliches Gewitter hervorgerufen wurden. Meist handelt es sich um lose Äste, Dachziegel und Dachverkleidungen sowie um umgestürzte Bäume und mit Wasser vollgelaufene Keller. Bis Samstagmorgen 7 Uhr rückten die Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr bereits zu 76 wetterbedingten Einsätzen aus.
So sorgten auf dem Südring mehrere umgestürzte Bäume für erhebliche Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr. Die Freiwillige Feuerwehr Himmelgeist/Itter musste zahlreiche Bäume und abgebrochene Äste zerkleinern und aus dem Gefahrenbereich entfernen. Während der Arbeiten wurde der betroffene Abschnitt aus Sicherheitsgründen für den Verkehr vollständig gesperrt.
Von Samstag bis Montagmorgen 7 Uhr kamen noch weitere 23 Hilfeleistungen durch die Feuerwehr Düsseldorf hinzu. So rückten die Feuerwehrleute über das gesamte Wochenende zu insgesamt 99 Einsätzen, die auf das Wetter zurückzuführen sind, aus. Nach jetzigem Stand kamen keine Menschen zu Schaden.
Titelbild: Freiwillige Feuerwehr Himmelgeist/Itter
Quelle: Feuerwehr Düsseldorf

