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Eller: Schranke umfahren – LKW wird von Zug erfasst – Drei Verletzte

Bei einem Verkehrsunfall am Montagmorgen, 27. April 2026 gegen 09:21 Uhr am Bahnübergang Ellerkirchstraße in Düsseldorf-Eller wurden drei Menschen zum Teil schwer verletzt. Ein Lkw-Fahrer hatte eine heruntergelassene Schranke umfahren und war von einem Zug erfasst worden. Die Maßnahmen dauern an.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war die Schranke am Bahnübergang Ellerkirchstraße heruntergelassen, als ein Lkw-Fahrer die Gleise überqueren wollte. Nach Umfahren der Schranke kollidierte er mit einem herannahenden Güterzug und wurde infolge des Zusammenpralls in seinem Fahrerhaus eingeklemmt. Nach der Befreiung stellte ein Arzt leichte Verletzungen fest. Der Lokführer erlitt einen Schock. Eine weitere Frau, die aus ihrem Pkw ausgestiegen war, wurde durch umherfliegende Trümmerteile so schwer verletzt, dass sie in eine Klinik gebracht werden musste. Die Sperrungen dauern bis auf Weiteres an.

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Meldung der Feuerwehr Düsseldorf: FW-D: Verkehrsunfall mit Güterzug – Feuerwehr befreit eingeschlossenen Fahrer

Am Montagmorgen kam es im Bereich eines Bahnübergangs in Eller zu einer Kollision zwischen einem Güterzug und einem Kleintransporter. Die Feuerwehr befreite den Fahrer aus dem Fahrzeug und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Zwei Menschen wurden verletzt. Um 9.27 Uhr ging bei der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf die Meldung über einen Unfall im Bereich eines Bahnübergangs ein. Daraufhin alarmierte die Leitstelle umgehend mehrere Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Einsatzstelle. Beim Eintreffen konnten die ersten Einsatzkräfte die gemeldete Lage bestätigen. Der Fahrer war in dem Transporter eingeschlossen, zur Befreiung setzten die Kräfte der Feuerwehr technische Geräte ein.

Zeitgleich erlitt eine weitere anwesende Person durch umherfliegende Trümmerteile Verletzungen. Beide Betroffenen wurden medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert.

Die aus dem Fahrzeug austretenden Flüssigkeiten wurden aufgefangen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Aufgrund der Beschädigungen am Fahrzeugtank, pumpten die Einsatzkräfte den verbliebenen Kraftstoff in geeignete Behälter um.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes versorgten die Einsatzkräfte den Lokführer sowie einen weiteren Betroffenen, eine weitergehende medizinische Versorgung in einem Krankenhaus war nicht notwendig.

Nach etwa einer Stunde kehrten die meisten der rund 30 eingesetzten Kräfte zu ihren Standorten zurück. Ein Teil der Kräfte unterstützte bei den Bergungsmaßnahmen. Für die Dauer der Maßnahmen ist der Bereich für den Individual- und Schienenverkehr gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Titelbild: Symbolfoto

Quelle: Polizei Düsseldorf