Gartenamt Düsseldorf
Die Geschichte des Düsseldorfer Gartenamtes beginnt mit seinem ersten Gartendirektor, Walter Baron von Engelhardt, der ab 1906 für das städtische Grün in Düsseldorf verantwortlich war. Mit Engelhardts Dienstantritt entstand aus der früheren Hofgartenverwaltung das städtische Gartenamt, womit der Grundstein für ein Gartenamt als Bestandteil der Stadtverwaltung Düsseldorf gelegt wurde. Heute kümmern sich rund 650 Mitarbeitende des Garten-, Friedhof und Forstamtes um 3.500 Hektar Düsseldorfer Stadtfläche für Natur, Wald und Freizeit.
Engelhardt, der vom 1. April 1906 bis nach dem Ersten Weltkrieg Gartenkunst an der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule, später Kunstakademie, unterrichtete und gelernter Gartenbauingenieur war, hinterließ der Stadt zahlreiche Anlagen. Dazu zählen die Anlagen des Ehrenhofes zur Ausstellung GESOLEI 1926, das KÖ-Gärtchen am Graf-Adolf-Platz und das Rheingärtchen neben der Rheinterrasse. Sein bedeutendstes Werk ist der zeitlose Rheinpark, der mit seiner robusten Grundstruktur bis heute vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bietet.
Die schwierige Zeit der Weltwirtschaftskrise nach 1929 überschattete Engelhardts letzte Amtsjahre, der 1931 in Pension ging. Die Stadt reduzierte den Etat und den Personalbestand des Gartenamtes drastisch, kürzte Gehälter und legte Teile der städtischen Gärtnerei still.

Die letzte Ruhestätte von Baron von Engelhardt befindet sich auf dem Nordfriedhof.
120 Jahre Gartenamt Düsseldorf: Chronik eines städtischen Amtes
1933: Zusammenschluss von Garten- und Friedhofsamt
Im Jahr 1933 wurden das Garten- und das Friedhofsamt zusammengeführt und Willi Tapp zum neuen Gartendirektor ernannt. Die Zeit des Nationalsozialismus prägte seine Amtszeit. Sein wichtigstes Projekt war der Nordpark als Gartenschau-Teil der 78 Hektar großen nationalsozialistischen Propaganda-Ausstellung “Schaffendes Volk” von 1937. Der Park ist bis heute in seiner Grundstruktur als ein wichtiger Erholungsraum im Düsseldorfer Norden erhalten geblieben.
Zeitgleich konnte das Gartenamt bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs unter Tapps Leitung die Grünentwicklung der Stadt vorantreiben. Das soziale Grün bildete dabei einen deutlichen Schwerpunkt. Vor allem in den neuen, teils bereits ab 1929/1930 gebauten Siedlungsgebieten entstanden Anlagen und Bepflanzungen. Außerdem forcierte das Amt den Bau neuer Kleingärten, um eine Versorgung der Stadtbevölkerung mit Lebensmitteln auch während der Kriegszeiten durch privaten Anbau von Obst und Gemüse zu sichern.
1945: Start des Wiederaufbaus öffentlicher Grünanlagen
1945 übernahm Johann Heinrich Küchler Tapps Nachfolge. Er leitete den Wiederaufbau der öffentlichen Grünanlagen, die bei Kriegsende ein Bild völliger Zerstörung boten. Von 30.000 Straßenbäumen aus der Vorkriegszeit waren 20.000 vernichtet. Um den Personalmangel auszugleichen, stellte das Amt zahlreiche Hilfsarbeiter ein. In den Parkanlagen bauten Mitarbeitende Gemüse und Kartoffeln für die städtische Gemeinschaftsküche, den Großmarkt und die Krankenhäuser an. Bereits 1946/1947 pflanzte das Amt neue Bäume an der Königsallee und in der zerstörten Jägerhofallee im Hofgarten. Als Küchler 1953 ausschied, übergab er seinem Nachfolger Ulrich Wolf Garten- und Friedhofsanlagen sowie Waldgebiete, in denen die Kriegsschäden bereits weitgehend beseitigt waren.

Ab den 1950er-Jahren: Die ersten Wasserspielplätze der Republik wurden in Düsseldorf installiert
1954 übernahm Ulrich Wolf die Leitung des Düsseldorfer Garten- und Friedhofsamtes. Der Wiederaufbau trat nun zunehmend in den Hintergrund, stattdessen plante Wolf neue Projekte, darunter den Sommerblumen- und Kakteengarten im Nordpark. Nachdem die britische Militärregierung 1953 und 1956 Teile des Parks zurückgegeben hatte, begann Wolf ein umfassendes Umgestaltungsprogramm. 1960 bezog das Gartenamt das Verwaltungsgebäude in der Hauptachse des Nordparks als neuen zentralen Sitz. Zuvor befand sich der Sitz am heutigen Golzheimer Friedhof.
Die Zeit des Wiederaufbaus folgte dem städtebaulichen Leitbild der “autogerechten Stadt”. Große Verkehrsprojekte wie der Bau der Theodor-Heuss-Brücke, der Stadtautobahn in Heerdt und am Seestern sowie des “Tausendfüßlers” in den Jahren von 1961 bis 1962 im Zuge der umfangreichen Umbaumaßnahmen in der Innenstadt prägten das Stadtbild über Jahrzehnte.
Wolfs Aufmerksamkeit in den Zeiten des Wiederaufbaus galt den Wasserspielplätzen, die er ab 1956 entwickelte und mit denen er die Düsseldorfer Spielplatzplanung deutschlandweit und international bekannt machte. Einen besonders großen Stellenwert hatte zudem die Außenanlagenplanung an Schulgebäuden: Während seiner Amtszeit erarbeitete das Gartenamt Pläne für 120 Schulen. Im Pflegebereich litt das Amt unter massiven Personalproblemen – 100 freie Gärtnerstellen blieben unbesetzt. Deshalb setzte das Gartenamt verstärkt auf Rationalisierung und Maschineneinsatz. Zwischen 1955 und 1959 errichtete die Stadt in Stockum einen zentralen Standort mit Werkstätten für Baumschule und Stadtgärtnerei, die zuvor teilweise noch östlich des Golzheimer Friedhofs lagen.
In dieser Zeit entstanden zahlreiche neue Parkanlagen. Die Forstverwaltung erweiterte den Erholungswald auf 700 Hektar. Heute betreut das Garten-, Friedhofs- und Forstamt 2.190 Hektar Kommunalwald. Dank der wirtschaftlichen Blüte und hoher Steuereinnahmen entwickelte sich auch das öffentliche Grün positiv. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg auf über 700.
Ab Ende der 1960er-Jahre: Freizeitanlagen und der erste Grünordnungsplan für die Stadt
Nach Ulrich Wolfs frühem Tod 1967 übernahm Karl-Heinz Dohmen die Leitung des Gartenamts. In seiner Amtszeit stellte er den ersten gesamtstädtischen Grünordnungsplan auf und begann ab 1977 mit der Arbeit am ersten Landschaftsplan der Stadt. Zudem setzte Dohmen durch, dass die Stadt großzügige Mittel für neuartige Freizeitparks bereitstellte. Ab 1977 entstanden die Freizeitparks an der Uhlenbergstraße, an der Heerdter Landstraße und in Niederheid. Bis zum Ende seiner Dienstzeit wuchs der Bestand an Straßenbäumen auf mehr als 40.000.
Bereits vor 1970 reduzierte die Stadt aus Kostengründen Pflegekräfte auf Friedhöfen und Grünanlagen. Die Ölkrise verschärfte die Situation. Gleichzeitig wuchsen die Grünflächen stetig. Deshalb technisierte das Gartenamt Arbeits- und Betriebsabläufe in allen Bereichen der Grünpflege und des Hauptbetriebshofes zunehmend. 1970 betreute das Gartenamt – ohne Friedhöfe – 495 Hektar, 1979 waren es bereits 880 Hektar. Heute liegen rund 1.100 Hektar städtischer Grünflächen in seiner Verantwortung. Auch die Friedhofsflächen wuchsen im Laufe der Erweiterungen auf knapp 240 Hektar. Die 13 kommunalen Friedhöfe in Düsseldorf umfassen heute 263 Hektar mit rund 220.000 Grabstätten.
Zur Bundesgartenschau 1987 entstand mit dem Südpark die erste große neue Parkanlage nach dem Krieg
1981 übernahm Per-Halby Tempel die Leitung des Gartenamtes. Die Bundesgartenschau 1987 war das bedeutendste grüne Ereignis seiner Amtszeit. Mit dem Südpark entstand die erste große neue Parkanlage nach dem Krieg – bis heute die größte Düsseldorfs. Während Tempels Dienstzeit wuchs die zu pflegende Fläche auf 1.000 Hektar. Gleichzeitig sank jedoch der Pflegestandard, da Personal- und Finanzressourcen fehlten und die Anlagen stärker durch Veranstaltungen beansprucht wurden.
Das wachsende Umweltbewusstsein führte dazu, dass das Amt übergeordnete Planungen vorantrieb: Es erarbeitete Grünordnungspläne zu Bebauungsplänen, führte erste Umweltverträglichkeitsprüfungen durch, stellte den Landschaftsplan für den Außenbereich auf und entwickelte erste Biotop-Managementpläne für Naturschutzgebiete.
Ab den 1990-Jahren rückten die Spielplätze wieder in den Vordergrund
1988 übernahm Bert Gillet die Amtsleitung. Anfang der 1990er-Jahre belasteten steigende Arbeitslosigkeit und höhere Sozialausgaben die städtischen Haushalte. Die Stadt konsolidierte ihre Finanzen, was zu einem erheblichen Personalabbau im Gartenamt führte: Die Zahl der Mitarbeitenden sank von mehr als 700 auf 572.
In den 1990er-Jahren setzte der zuständige Fachausschuss eine Kommission ein, die sich mit dem Thema “Spielen in der Stadt” befasste. Auf Grundlage einer sorgfältigen Bestandsaufnahme entstand 2001 eine Prioritätenliste zum Um- und Neubau von Kinderspielplätzen und Grünanlagen. 2004 rief der Rat der Stadt Düsseldorf den “Masterplan Kinderspielplätze” ins Leben. Seitdem verfolgt die Stadt das Ziel, die derzeit 347 Kinderspielplätze (322 Kinderspielplätze, zehn Wasserspielplätze, 15 Waldspielplätze) zu erhalten und ihren Spielwert durch zeitgemäße Angebote kontinuierlich zu steigern.
1989 betrug die zu pflegende Grünfläche 1.062 Hektar, die Zahl der Straßenbäume stieg auf 48.000.
Mit der Euroga 2002plus startete Düsseldorf ins neue Jahrtausend
Das Projekt Euroga 2002plus war Gillets bedeutendstes Vorhaben. Mit dem Hofgarten und dem Schlosspark Benrath beteiligte sich Düsseldorf an der dezentralen Landesgartenschau Nordrhein-Westfalens. Zudem sanierte die Stadt den Ständehauspark und den völlig verwilderten Schlosspark Mickeln. 2005 beendete Gillet nach 17 Jahren im Gartenamt und 43 Jahren in der Stadtverwaltung seine Amtszeit und übergab die Leitung an Manfred Krick, der das Amt bis 2012 leitete. 2007 gewann Düsseldorf die Entente Florale und unterstrich damit die Bedeutung des öffentlichen Grüns in dieser Zeit.

Stadt verlor durch Ela innerhalb von 90 Minuten 30.000 Bäume – Neuaufbau der Grünstruktur als Mammutaufgabe
Nach einem Jahr der kommissarischen Leitung durch Thomas Eberhardt-Köster übernahm 2013 Doris Törkel – als erste Frau in dieser Funktion – die Leitung des Düsseldorfer Garten-, Friedhofs- und Forstamtes. Der Wiederaufbau der durch Orkan Ela am 9. Juni 2014 stark zerstörten Grünstrukturen stellte sie vor große Herausforderungen: Innerhalb von nur 90 Minuten verlor die Stadt mehr als 30.000 Bäume, weitere 24.000 benötigten intensive Pflegemaßnahmen, um sie zu erhalten.
Die große Aufgabe des Gartenamtes in den folgenden Jahren war es, die Gartenstadt Düsseldorf für die nächsten Generationen wieder aufzubauen und in Teilen neu zu planen. Für kulturhistorisch bedeutende Parkanlagen wie den Hofgarten, den Schlosspark Benrath und den Rheinpark erarbeitete das Amt Parkpflegewerke als Grundlage für Wiederaufbau und langfristige Pflege. Diese Planwerke setzt es auch künftig kontinuierlich für weitere der insgesamt 32 denkmalgeschützten Parkanlagen im Stadtgebiet fort.
Das Gartenamt erfasst den Baumbestand systematisch in einem digitalen Baumkataster, das Teil eines neu aufgebauten Grünflächeninformationssystems ist. Seit 2014 zählen planerische Aufgaben im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu den zentralen Themen. Dazu gehört die fortschreibungsfähige “Zukunftsbaumliste”, die als Grundlage für alle Neupflanzungen in der Stadt dient. Nach Pfingststurm Ela legte das Gartenamt zudem den Grundstein für das Düsseldorfer Stadtbaumkonzept. In den vergangenen Jahren setzte es rund 2.100 Maßnahmen um, um den Baumbestand zu erhöhen und wertvolle Altbäume zu erhalten. Aktuell sind rund 250.000 Bäume in der Verantwortung des Gartenamtes.
“Biodiversitätskonzept 2030” als Schwerpunkt für den Arten- und Naturschutz
2015 beschloss der Rat den gesamtstädtischen Grünordnungsplan 2025 “rheinverbunden”. Ziel ist die Sicherung, Vernetzung und Entwicklung der Freiräume, um die Lebensqualität in der wachsenden Stadt zu erhalten und zu verbessern. Durch einen Ratsbeschluss im Februar 2021 beauftragte der Rat das Gartenamt, für alle zehn Stadtbezirke Grünordnungsrahmenpläne zu erarbeiten, die eine wichtige Informationsbasis für den “Masterplan Spielplätze” bilden.
Im Sommer 2019 eröffnete die Stadt die neue Waldschule im Wildpark Grafenberger Wald. Seitdem hat sie sich mit ihrem vielfältigen umweltpädagogischen Programm zu einem modernen außerschulischen Lernort entwickelt und zieht zahlreiche Schulklassen und Kindertagesstätten an.
Im Juli 2025 beschloss der Rat das “Biodiversitätskonzept 2030”, das seitdem einen aktuellen Schwerpunkt im Arten- und Naturschutz bildet. Auch die Fortschreibung und Aktualisierung des Landschaftsplanes treibt das Gartenamt in den kommenden Jahren weiter voran.
Dieser Rückblick auf 120 Jahre zeigt: Die Aufgaben und Schwerpunkte des Gartenamtes hängen stets von gesellschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen ab. Die Aufgabenpalette ist im Laufe der Jahrzehnte vielfältiger geworden. Die Kernziele sind dabei aber gleich geblieben: Es geht darum, Freiräume zu erhalten und weiter zu entwickeln, um die Lebensqualität der in Düsseldorf lebenden Menschen zu sichern und zu verbessern. Die Stärke des Gartenamtes liegt damals wie heute in den vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen, die sich täglich für das Grün in unserer Stadt einsetzen. In den vergangenen 120 Jahren Grüngeschichte der Stadt Düsseldorf entstanden so zahlreiche Parkanlagen und Plätze, Tausende gepflanzte Bäume prägen bis heute das grüne Image dieser Stadt – und das soll auch in Zukunft so bleiben.
Seit 120 Jahren wirken die Stadtgärtnerinnen und -gärtner für die Gartenstadt Düsseldorf
Rund 650 Mitarbeitende des Garten-, Friedhof und Forstamtes kümmern sich im Jahr 2026 um 3.500 Hektar Düsseldorfer Stadtfläche für Natur, Wald und Freizeit. Zwar hatte die Park- und Gartenkultur in Düsseldorf stets einen hohen Stellenwert – man denke an die von den berühmten Gartenarchitekten Maximilian Friedrich Weyhe (1775-1846) und Nicolas de Pigage (1723-1796) geschaffenen Stadtoasen wie den Hofgarten oder den Schlosspark Benrath -, doch der Grundstein für ein Gartenamt als Bestandteil der Stadtverwaltung Düsseldorf wurde erst vor 120 Jahren gelegt: Im April 1906 wurde Walter Baron von Engelhardt zum ersten Gartendirektor der Stadt Düsseldorf ernannt. Es folgte der Aufbau der Institution, die inzwischen als Garten-, Friedhofs- und Fortamt für das städtische Grün verantwortlich ist.
Claus Lange, ein langjähriger, verdienter Kollege, hat die Geschichte des Gartenamtes in Düsseldorf aufgearbeitet und zusammengefasst:
Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt in Zahlen:
- Rund 650 Kolleginnen und Kollegen aus 30 Berufsfeldern arbeiten in sechs Abteilungen
- 41 Auszubildende werden in acht Berufen ausgebildet
- Die gesamte Flächenverantwortung umfasst 3.500 Hektar
- Zuständig für die Pflege, Werterhaltung und Verkehrssicherheit für rund 1.100 Hektar städtischer Grünflächen
- Es gibt rund 61.000 Straßenbäume, der Gesamtbestand aller Bäume für die das Gartenamt verantwortlich ist, beläuft sich auf rund 250.000 Stück
- Pflege, Werterhaltung und Verkehrssicherheit von 347 Kinderspielplätzen, 70 Bolzplätzen, drei Skateranlagen und drei Freizeitanlagen
- Zuständig für 13 kommunale Friedhöfe und ein Krematorium – Sicherung und Erhalt des parkähnlichen Charakters der Friedhöfe; die Friedhofsfläche beträgt 263 Hektar und umfasst rund 220.000 Grabstätten
- Pflege und Weiterentwicklung des Kommunalwaldes mit rund 2.190 Hektar Waldfläche, 130 Kilometer Waldwegen und 45 Kilometer Reitwegenetz liegen in der Verantwortung des Amtes
- Das Gartenamt betreibt den Wildpark Grafenberg und die Waldschule
- Zu den Aufgaben gehört die Pflege der stadteigenen Naturschutzflächen durch die Landschaftspflegestation Hexhof
- Sicherung und Entwicklung des Kleingartenwesens mit rund 430 Hektar und 6.600 Parzellen gehören zu den Aufgaben
- Grundstücksmanagement und Steuerung der damit verbundenen Sondernutzungen liegen in der Hand des Amtes: Im Jahr 2025 gab es 1.868 Veranstaltungen
- Das Gartenamt betreibt die stadteigene Gärtnerei und Baumschule, und gibt jährlich gut 800 Bäumen aus
- Zu den Aufgaben gehört die Produktion von rund 430.000 Beetpflanzen für die Wechselflorbepflanzung an ausgewählten Plätzen und Parkanlagen, wie dem Corneliusplatz, im Ehrenhof oder im Schlosspark Benrath
Weitere Aufgaben des Gartenamtes:
- Prüfung der Freiraumbelange in Bauleitplanverfahren, Bauanträgen, Planfeststellungsverfahren und städtebaulichen Verträgen
- Planung von Kinderspielplätzen, Außenanlagenplanung an Schulen und Kindertagesstätten
- Aufstellung von Grünordnungsrahmenplänen
- Planung von Maßnahmen im Bereich der Klimaanpassung
- Aufstellung von Parkpflegewerken für die denkmalgeschützten Parkanalgen
- Aufstellung und Aktualisierung des Landschaftsplanes der Stadt Düsseldorf
- Aufstellung des Biodiversitätskonzeptes und Umsetzung der darin enthaltenen Maßnahmen
- Koordination, Beschaffung und Wartung der gesamten Fahrzeugflotte des Gartenamtes
- Koordination der Werkstätten des Gartenamtes und Reparaturleistungen an Kinderspielplätzen, Bänken und in Grünanlagen
Titelbild: 120 Jahre Gartenamt der Stadt Düsseldorf: Seit 1960 ist die Gartenamtsverwaltung im Nordpark – Bild: Landeshauptstadt Düsseldorf, Gartenamt
Quelle & Bilder: Stadt Düsseldorf

