Historisch schweres Unwetter über Düsseldorf
Am 2. September 1979 zog ein historisch schweres Unwetter mit verheerenden Orkanböen von bis zu 142 km/h und heftigem Starkregen über weite Teile Deutschlands, bei dem Düsseldorf das Epizentrum der höchsten Windgeschwindigkeiten bildete.
Das Unwetter traf die Landeshauptstadt mit extremer Wucht und hinterließ eine Spur der Verwüstung: In der Spitze wurden in Düsseldorf Orkanböen von 142 km/h gemessen – der höchste Wert des gesamten Unwettergebiets. Allein im Düsseldorfer Stadtgebiet stürzten rund 2.500 Bäume komplett um. Weitere 22.500 der insgesamt 69.000 Straßenbäume wurden zum Teil schwer beschädigt.
Das Sturmtief zog primär über die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen hinweg. In ganz NRW forderte das Extremwetter sechs Todesopfer und führte zu 30 Schwerverletzten.
In der Chronik der Düsseldorfer Unwetterkatastrophen wird dieses Ereignis aufgrund seiner ähnlichen Spitzenwindgeschwindigkeiten oft in einem Atemzug mit dem verheerenden Pfingststurm „Ela“ aus dem Jahr 2014 genannt.
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