Hohes Einsatzaufkommen für die Feuerwehren am vergangenen Hitzewochenende
Die hochsommerlichen Temperaturen führten von Freitag, 26. bis Montag, 29. Juni 2026, 7 Uhr, im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Düsseldorf zu einem deutlich erhöhten Einsatzaufkommen. Von Freitag bis Montagmorgen, 7 Uhr, registrierte die Leitstelle insgesamt 1.979 Einsätze, darunter 89 Brandeinsätze, 235 technische Hilfeleistungen, 1.282 Rettungsdiensteinsätze – davon 268 mit Notarzt – sowie 373 Krankentransporte. Dies sind rund 50 Prozent mehr Einsätze als an einem durchschnittlichen Wochenende.
Die warmen Tage sorgten für zahlreiche Notfälle sowie mehrere parallele Einsatzlagen im Stadtgebiet. Darüber hinaus waren die Einsatzkräfte bei vielfältigen technischen Hilfeleistungen gefordert. Am frühen Samstagabend kam es am Angermunder Baggerloch zu einem tragischen Badeunfall. Augenzeugen meldeten der Leitstelle, dass ein Badender untergegangen und nicht wieder aufgetaucht sei. Zeugen hatten bereits versucht, den 41-jährigen Mann zu finden, konnten ihn jedoch nicht lokalisieren. Die Feuerwehrtaucher fanden den Mann kurze Zeit später unter Wasser und brachten ihn ans Ufer. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der 41-Jährige an der Einsatzstelle.
Über das Wochenende zeigte die Feuerwehr Düsseldorf auch auf dem Rhein eine starke Präsenz. Die Strömungsretter patrouillierten mit zwei Rettungsbooten sowie dem Feuerlöschboot auf dem Rhein. Insgesamt wurden neun Personen im Rhein gemeldet, die das Wasser eigenständig und unverletzt verlassen konnten.
Unterstützt wurden die Maßnahmen über das gesamte Wochenende hinweg durch die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Partnerorganisationen im Rettungsdienst (ASB, DRK, JUH, MHD und Falck), die mit hoher Professionalität zur Einsatzfähigkeit beitrugen.
Zudem stand die Feuerwehr Düsseldorf in einem engen Austausch mit den Düsseldorfer Krankenhäusern.
Titelbild: Freiwillige Feuerwehr Himmelgeist / Itter
Quelle: Feuerwehr Düsseldorf

