Betty Reis wird in Wassenberg geboren

1921CategoriesStadt Wassenberg

Betty Reis wird in Wassenberg geboren. Wegen ihrer Zugehörigkeit zur jüdischen Gemeinde wird sie im Jahr 1944 nach zahlreichen Stationen in anderen Lagern im Konzentrationslager Bergen-Belsen durch die Nationalsozialisten ermordet. Sie ist Namensgeberin der Wassenberger Gesamtschule.

Betty Reis (1921–1945) war ein jüdisches Mädchen aus Wassenberg, das während des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurde. Heute ist sie vor allem als Namensgeberin der Betty-Reis-Gesamtschule in Wassenberg bekannt, die durch diese Benennung ein aktives Zeichen gegen das Vergessen setzt.

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Das Leben von Betty Reis

  • Herkunft: Sie wurde am 15. Juli 1921 in Wassenberg (Kreis Heinsberg) als Tochter von Else und Willy Reis geboren.
  • Jugend: Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten zog sie mit 17 Jahren nach Solingen, um dort als Kindermädchen bei einer jüdischen Familie zu arbeiten.
  • Verfolgung: In Solingen erlebte sie im Jahr 1938 die traumatischen Ereignisse der Reichspogromnacht.
  • Deportation: Später wurde sie über eine qualvolle, zweiwöchige Reise in das Ghetto Izbica deportiert.
  • Leidensweg: Sie wurde zeitweise im Ghetto Lodz als Uniformschneiderin eingesetzt, bevor sie nach Auschwitz und letztlich in das Konzentrationslager Bergen-Belsen transportiert wurde.
  • Tod: Betty überlebte die Befreiung des Lagers nicht und starb in Bergen-Belsen unter ungeklärten Umständen an Entkräftung, Hunger oder Krankheit.