Bei U-Bahnarbeiten werden Reste der Stadtbefestigung gefunden
Erneut sind bei U-Bahnarbeiten Reste der Stadtbefestigung gefunden worden. Im Bereich Heinrich-Heine-Allee können in 5 m Tiefe Reste der Bastion Elisabeth aus dem 17. Jahrhundert freigelegt werden.
Die Bastion Elisabeth (auch Bastion Elisabeth Augusta oder Bastion am Eiskellerberg) war ein historisches Festungswerk aus dem 17. Jahrhundert zum Schutz der Ostseite der alten Festung Düsseldorf. Im August 2014 wurden gut erhaltene Reste der historischen Grundmauern bei U-Bahn-Bauarbeiten für die Wehrhahn-Linie an der Heinrich-Heine-Allee / Theodor-Körner-Straße in fünf Metern Tiefe wiederentdeckt und archäologisch dokumentiert.
Historische Bedeutung
- Teil der historischen Festung Düsseldorf zur Stadtverteidigung.
- Schützte die Ostseite der damaligen Landesfestung.
- Besaß einen rund 180 Meter langen Umfang, einen mächtigen Erdwall sowie dicke Mauern aus Feldbrandziegeln.
- Auch als Bastion Elisabeth Augusta am Eiskellerberg bekannt.
Archäologischer Fund 2014
- Entdeckung bei Ausschachtungsarbeiten im Zuge des U-Bahn-Baus (Wehrhahn-Linie).
- Freilegung von bis zu drei mächtigen Ziegelstein-Fundamenten und Stützmauern in ca. fünf Metern Tiefe.
- Fachgerechte Dokumentation durch das Amt für Bodendenkmalpflege (unter Einsatz von 3D-Laserscannern)

