Flingern: Streit artet aus – Opfer verstorben – Täter gefasst (Update)
Dank guter Zeugenhinweise und anschließender umfangreicher Ermittlungen durch die Mordkommission konnten Beamte der Düsseldorfer Polizei am vergangenen Freitag, 2. September 2026, einen Tatverdächtigen in einer Wohnung festnehmen. Der 52 Jahre alte Deutsche befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als Totschlag.
Folgemeldung 28. September 2026: Mittlerweile ist der 53-Jährige im Krankenhaus verstorben. Die eingerichtete Mordkommission sucht weiter nach Zeugen der Tat. Jeder Hinweis kann wichtig sein, auch wenn er zunächst unwichtig erscheint. Zeugen werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0211-8700 bei der Polizei zu melden.
Erstmeldung 27. September 2026: Gemeinsame Pressemeldung der Polizei und der Staatsanwaltschaft Düsseldorf: Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und eine Mordkommission der Düsseldorfer Polizei ermitteln derzeit aufgrund eines Körperverletzungsdeliktes am Samstagmittag, 26. September 2026, gegen 11:47 Uhr in Flingern. Dabei wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt. Die Ermittler suchen Zeugen.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen hatte eine Fahrradfahrerin zwei Mitarbeitende des Ordnungsamtes auf der Erkrather Straße angesprochen und ihnen mitgeteilt, dass sie soeben eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern auf der Engelbertstraße beobachtet hatte. Dort fanden sie einen 53-jährigen Ukrainer, der durch Stichwunden schwer verletzt worden war. Der hinzugerufene Rettungsdienst brachte den Mann in ein Krankenhaus; Lebensgefahr konnte nicht ausgeschlossen werden. Nach einer Notoperation schwebt der Mann weiterhin in Lebensgefahr.
Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei nach einem Tatverdächtigen blieb ergebnislos; die Hintergründe sind bislang völlig unklar. Die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei sucht Zeugen der Tat und nimmt Hinweise aus der Bevölkerung unter der Telefonnummer 0211-8700 entgegen. Da sie offenbar Zeugin des Geschehens war, bitten die Ermittler die oben erwähnte Fahrradfahrerin darum, sich bei der Polizei zu melden.
Titelbild: Symbolfoto
Quelle: Polizei Düsseldorf

