Königsallee: Zivilfahnder nehmen mutmaßliche Autoaufbrecher auf frischer Tat fest
Kurz nach Tatausführung nahmen Zivilfahnder der Polizei Düsseldorf Montagabend, 14. September 2026, gegen 19:50 Uhr zwei mutmaßliche Autoaufbrecher fest, die sich an einem geparkten BMW an der Kö zu schaffen gemacht hatten. Offenkundig setzten die Tatverdächtigen dabei auch Störsender ein.
Die beiden Männer fielen den Zivilteams durch ihr verdächtiges Verhalten und ihr auffälliges Interesse an geparkten Fahrzeugen auf. Besonders ein geparkter BMW schien auf gesteigertes Interesse des Duos zu treffen. Der jüngere der beiden Männer begab sich in unmittelbare Nähe des Autos und hielt dabei einen schwarzen Gegenstand in den Händen. Dabei scannte der Mann auffällig seine Umgebung. Parallel dazu öffnete sein älterer Komplize die hintere rechte Tür des BMW und setzte sich in den Innenraum und durchsuchte dessen Fond. Kurz darauf wurde noch der Kofferraum und der Fahrerbereich des BMW durchsucht. Danach verließ der Mann mit einer schwarzen Tasche das Fahrzeug.
Beide Tatverdächtige entfernten sich daraufhin mit ihrer Beute von der Tatörtlichkeit und gingen zur Breite Straße. Hier konnten die beiden Männer mit Hilfe von Unterstützungskräften festgenommen werden. Der jüngere der beiden Männer versuchte noch vergeblich zu fliehen. Bei dem Duo handelt es sich um einen 56-Jährigen aus Algerien und einen 20-Jährigen ebenfalls aus Algerien, beide ohne festen Wohnsitz.
Bei der Durchsuchung des 56-Jährigen fanden die Einsatzkräfte einen sogenannten “Code Grabber” der dafür eingesetzt wird, die Signale von Funkschlüsseln abzufangen und temporär zu speichern. Hierdurch können sich Täter Zugang zum Innenraum eines Autos verschaffen. Bei der Durchsuchung seines jüngeren Komplizen wurde zudem ein sogenannter “Jammer” aufgefunden. Dieses Gerät dient zur Unterdrückung von Funksignalen.
Neben dem Jammer wurde bei ihm noch Tatbeute in Gestalt eines MacBook gefunden, dass dem Fahrer des betreffenden BMW gehört. Die beiden mutmaßlichen Autoaufbrecher wurden in das Polizeigewahrsam gebracht. Sie werden noch heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.
Titelbild: Symbolfoto
Quelle: Polizei Düsseldorf

