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Landesweiter Warntag 2026 zur Warnmittelerprobung (NRW)

12. März-11:00 - 12:00
Bundesweiter Warntag 2022 zur Warnmittelerprobung

Am Donnerstag, den 12. März 2026 findet der landesweite Warntag statt. Nordrhein-Westfalen testet wieder seine Warnmittel. Ziel dieses Probealarms ist es, die Bevölkerung weiter zu sensibilisieren, die Warnprozesse zu optimieren und das Zusammenspiel sowie die Funktionalität der unterschiedlichen Warnmittel zu testen.

Dazu heulen an diesem Tag um 11.00 Uhr die Sirenen. Zusätzlich werden Warnmeldungen über das Modulare Warnsystem (MoWaS) über die Warn-Apps “NINA” (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) und “KATWARN” und das sogenannte Cell Broadcast (automatische Versenden von Warnungen an Mobilfunkgeräte) ausgelöst. Darüber hinaus werden auch zahlreiche Stadtwerbetafeln die Warnung anzeigen..

Sirenenalarm
Um 11 Uhr wird durch das Land das modulare Warnsystem, an dem die Warn-Apps und Cell Broadcast angeschlossen sind, mit dem Hinweis “Warnung – Sirenenprobealarm” ausgelöst. Zeitgleich werden in der Landeshauptstadt die 82 Sirenenanlagen mit dem Signal “Entwarnung” zu hören sein. Zur Entwarnung wird ein Dauerton von einer Minute ertönen. Dies bedeutet, dass die Gefahr vorüber ist. Nach einer fünfminütigen Pause erfolgt um 11.06 Uhr das Sirenensignal “Warnung” – ein auf- und abschwellender Dauerton von etwa einer Minute. Dieses Warnsignal fordert die Bürger auf, Ruhe zu bewahren und sich kontinuierlich über Radio (WDR 2 und Antenne Düsseldorf), Fernsehen, Internet und auf den sozialen Netzwerken von Stadt und Feuerwehr zu informieren. Um 11.12 Uhr ertönt erneut das Signal “Entwarnung”. Nach Ende des Sirenenprobealarms werden erneut die Warn-Apps mit der Information “Entwarnung – Sirenenprobealarm” ausgelöst.

Cell Broadcast
Nach einer kurzen Testphase zwischen Dezember 2022 und Februar 2023 konnte Cell Broadcast am 24. Februar 2023 in den Regelbetrieb überführt werden. Die Feuerwehr Düsseldorf wird den Warnkanal über das modulare Warnsystem (MoWas) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bei einer unmittelbaren Lebensgefahr für viele Menschen auslösen und darüber die Mobilfunkgeräte innerhalb der Landeshauptstadt ansteuern. Der als Weckruf zu verstehende Alarm soll die Menschen dazu auffordern, sich umgehend weitere Informationen einzuholen. Durch den Warnkanal Cell Broadcast können die Behörden Warnmeldungen an alle in einem bestimmten Abschnitt des Mobilfunknetzes befindlichen Mobilfunkgeräte (Smartphones und konventionelle Handys) versenden. Zum Empfang der Warnmeldung ist keine spezielle Software notwendig, die Warnmeldung wird vom Mobilfunkbetreiber automatisch auf die mobilen Endgeräte übertragen. Das BBK informiert auf seiner Internetseite über den Warnkanal Cell Broadcast unter https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/So-werden-Sie-gewarnt/Cell-Broadcast/cell-broadcast_node.html#vt-sprg-4.

Direkteinsprache Antenne Düsseldorf
Die Feuerwehr Düsseldorf hat in Kooperation mit Antenne Düsseldorf bereits seit Jahren die Möglichkeit, im Ernstfall in das laufende Programm des Lokalsenders einzusprechen und so die Bevölkerung zu informieren und eine Warnung auszusprechen. Dies wurde in der Silvesternacht 2022/2023 letztmalig genutzt. Hier brannte es bei einem Recyclingbetrieb in Reisholz. Am Donnerstag, 13. März, wird durch die Feuerwehr Düsseldorf die vorhandene Technik überprüft und die Zuhörerinnen und Zuhörer von Antenne Düsseldorf direkt aus dem Krisen- und Lagezentrum an der Hüttenstraße über den laufenden Probealarm informiert.

Amt für Verkehrsmanagement und Rheinbahn
Auch in diesem Jahr werden die 680 digitalen Anzeigetafeln der Rheinbahn an den Haltestellen sowie die städtischen Verkehrsinformationstafeln des Amtes für Verkehrsmanagement mit Hinweisen zum Sirenenprobealarm bespielt. In der Warnphase des Probealarms wird zudem darüber informiert, dass keine Gefahr für die Bevölkerung besteht. Somit werden nicht nur die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die im öffentlichen Personennahverkehr unterwegs sind, auf dem Laufenden gehalten, sondern auch die Pendlerinnen und Pendler, die über die verschiedenen Verkehrswege in die Landeshauptstadt morgens mit dem Auto einfahren.

Verhaltenshinweise Sirenenwarnung

  • Ruhe bewahren!
  • Informieren Sie sich kontinuierlich über Radio, Fernsehen, Internet und auf den sozialen Netzwerken von Stadt und Feuerwehr sowie über das Gefahrentelefon – hier erhalten Sie konkrete Handlungsempfehlungen.
  • Informieren Sie falls nötig ihre Familie, Freunde und Nachbarn.
  • Notrufe (112 oder 110) nicht blockieren! Nur im Notfall anrufen.

Mehr Informationen gibt es am Gefahrentelefon 0211-3889889 und auf den Facebook-Seiten der Landeshauptstadt und der Feuerwehr unter www.facebook.com/duesseldorf sowie www.facebook.com/duesseldorf.feuerwehr

Modulares Warnsystem vom BBK
Bereits seit neun Jahren nutzt die Feuerwehr Düsseldorf das modulare Warnsystem mit den angeschlossenen Warn-Apps vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Damit wird die Bevölkerung nicht nur über bevorstehende Gefahren mit einer sogenannten Push-Benachrichtigung informiert, sondern es werden auch wichtige Handlungsempfehlungen und allgemeine Notfalltipps damit herausgegeben. Mit den Jahren entwickelte das BBK zusätzliche Warnkanäle, sodass mittlerweile eine Vielzahl an Warnkanälen die Bevölkerung informiert und vor Gefahren warnt. Durch diesen Warnmittel-Mix, bestehend aus Warn-Apps, Fernsehen, Radio, Sirenen, Cell Broadcast, digitale Stadtinformationstafeln und Fahrgastinformationstafeln, können die Behörden die Menschen mit wichtigen Botschaften versorgen. Hierbei reichen die Informationen von einem “Weckruf” bis hin zu detaillierten Handlungsempfehlungen. So ist beispielsweise die Warn-App NINA kostenlos für Android und IOS erhältlich.

Weitere Informationen zu den Warnmitteln finden Sie hier: www.bbk.bund.de

Details

Veranstaltungsort

  • Nordrhein-Westfalen landesweit
  • Nordrhein-Westfalen Germany