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Strandbad am Oberkasseler Rheinufer

Das historische Strandbad am Oberkasseler Rheinufer in Düsseldorf existierte von 1909 bis in die 1930er-Jahre. Auf den Rheinwiesen bot die vom lokalen Verkehrs- und Verschönerungsverein ausgebaute Anlage abgegrenzte Schwimmbereiche im Fluss, hölzerne Kabinenanlagen sowie Gastronomie und zog als beliebter Publikumsmagnet in den Sommermonaten an heißen Tagen bis zu 20.000 Gästen an.

Historische Eckdaten

  • Eröffnung: 1909 auf den Düsseldorfer Rheinwiesen eingerichtet.
  • Ausstattung: Hölzerne Umkleidekabinen, abgegrenzte Badezonen im Strom sowie gastronomische Angebote.
  • Niedergang: Mitte der 1930er-Jahre durch Verschlammung und Pächtermangel eingestellt.
  • Heutige Situation: Das Baden im Rhein ist an dieser Stelle heute streng verboten und lebensgefährlich.

Aufgrund der hölzernen Umkleidekabinen, der Gastronomie und des aufgeschütteten Sandstrands nannten die Düsseldorfer die Anlage im Volksmund auch liebevoll „Rheinisch-Borkum“. Die Badegäste tragen die typische, hochgeschlossene Bademode jener Epoche. Männer und Frauen durften hier – anders als in älteren, streng getrennten Flussbadeanstalten – gemeinsam im abgegrenzten Bereich des Rheins baden.

Im Hintergrund des unteren Bildes ist die Skyline der Düsseldorfer Altstadt zu sehen.

Titelbild: Kolorierte Komposition aus zwei historischen Ansichtskarten der Jahre 1911 und 1912 des Stadtarchivs Düsseldorf

Quelle(n): Facebook-Gruppe Geschichte der Stadt Düsseldorf 2.0 | ChatGPT

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