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Kultur

Mata-Hari-Passage

Die Mata-Hari-Passage in der Düsseldorfer Altstadt, zwischen Bolkerstraße, Hunsrückenstraße und Flingerstraße gelegen, war von Ende 1972 bis 2002 ein legendärer, subkultureller Treffpunkt, der als Blaupause für urbane Einkaufspassagen galt. Sie bot eine Mischung aus schrägen Boutiquen, Cafés und Glamour und ist heute als einer der meistvermissten Erinnerungsorte der 1980er bekannt.

Die Passage verband die belebten Straßen der Altstadt und war für ihre bunte, individuelle Atmosphäre bekannt. Ein Höhepunkt war das Café Bistro von Tom Thomas. Nach dem Tod des Betreibers Heinz Cremer im Jahr 2001 und neuen Brandschutzauflagen schloss die Passage Anfang 2002. Ab 2006 übernahm eine Burger-King-Filiale einen Großteil der Fläche.

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Die Mata-Hari-Passage war ein Treffpunkt der Szene, in dem sich Künstler, Musiker (wie Mitglieder von Kraftwerk) und das breite Publikum mischten. Auch Whitney Houston soll ein häufiger Gast gewesen sein.

Heute finden sich Spuren der Passage, wie Säulen, noch im Heine Haus. Es gibt Erinnerungsgruppen auf Facebook, die Fotos und Anekdoten teilen.