Josef-Kardinal-Frings-Brücke
Die Josef-Kardinal-Frings-Brücke (benannt nach dem ehemaligen Kölner Erzbischof), im Volksmund meist nur Südbrücke genannt, ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen zwischen Düsseldorf und Neuss. Aktuell steht sie aufgrund ihres maroden Zustands und umfangreicher Sanierungsarbeiten stark im Fokus.
Die am 17. November 1951 eingeweihte Brücke ist Bestandteil der Bundesstraße 1 und zu Stoßzeiten stark befahren, da sie einen Teil des Pendlerverkehrs zwischen Düsseldorf und Neuss aufnimmt und als Zubringer für die Bundesautobahn 57 dient. Bis zum Bau der Fleher Brücke war sie die südlichste der Düsseldorfer Rheinbrücken.
Die Brücke besitzt für beide Fahrtrichtungen je eine Fahrbahn mit zwei Fahrstreifen. Zwischen den Fahrbahnen befinden sich zwei Straßenbahngleise für die Linie 709 zwischen den Endhaltestellen Gerresheim Krankenhaus und Neuss, Theodor-Heuss-Platz. Außen befinden sich auf beiden Seiten ein kombinierter Fuß- und Radweg.
Aufgrund der hohen Belastung seit dem Bau ist der Zustand der 1951 eingeweihten Stahlbrücke laut Experten “katastrophal”. Ein kompletter Ersatzneubau ist unumgänglich. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass eine neue Südbrücke erst um das Jahr 2040 fertiggestellt sein wird. Die Straßenbahnlinie 709 der Rheinbahn (Linie 9 (709)) ist von den Sperrungen ebenfalls betroffen, darf aber trotz des 7,5-Tonnen-Limits für Pkw weiterhin verkehren, da Schienenfahrzeuge anders gewichtet werden.
Seit dem 24. Juni 2006 ist die Brücke nach dem in Neuss geborenen ehemaligen Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Frings benannt. Davor hieß sie offiziell Rheinbrücke Düsseldorf–Neuss, aber wurde in Düsseldorf meistens nur kurz Südbrücke genannt. In der örtlichen Bevölkerung hatte sich die Umbenennung auch zehn Jahre später noch nicht durchgesetzt. Selbst die Presse verwendet unverändert neben der Erwähnung des offiziellen Namens besonders in Überschriften weiterhin den Namen Südbrücke.
Quelle(n): Mit Material von Wikipedia und Google KI
