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Geschichte

Schwietzke

Die Bezeichnung Schwietzke im Zusammenhang mit der Münsterstraße in Düsseldorf bezieht sich primär auf ein historisches Industriegelände und das daraus entstandene moderne Wohnquartier im Stadtteil Mörsenbroich. Das Schwietzke-Gelände an der Münsterstraße 446 war früher der Standort der Metallwerke und Gießerei J.G. Schwietzke, gegründet im Jahr 1870, die dort unter anderem Armaturen und im Zweiten Weltkrieg Torpedohüllen fertigte. In den Hallen waren die verschiedensten Einrichtungen vorhanden, um Metalle zu gießen, zu formen, oder Oberflächen zu behandeln.

Nach der Insolvenz des Unternehmens wurde das Gelände grundlegend umgestaltet. Heute befinden sich dort über 270 Sozialwohnungen in rund 35 Häusern, die sich auf dem ehemaligen Werksgelände zwischen Scheffel-, Habicht- und Stieglitzstraße befinden. Eine historische Fabrikhalle auf dem Gelände wurde erhalten und umgebaut. Seit 1993 beherbergt sie das Junge Schauspiel (Düsseldorfer Schauspielhaus).

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Schwietzke-Gelände an der Münsterstraße 446
Schwietzke-Gelände an der Münsterstraße 446 – Luftbild 1975 – 1979 (maps.duesseldorf.de)

Die Straße innerhalb des neuen Wohnquartiers wurde Schwietzkestraße getauft und verbindet die Münsterstraße mit der Habichtstraße und der Stieglitzstraße.

In der Vergangenheit waren Teile der Gebäude als „Künstlerverwahranstalt Münsterstraße“ bekannt, da sie preiswerte Atelierräume für lokale Künstler boten.

Schwietzke Werbebroschüre /Datum unbekannt)
Werbebroschüre /Datum unbekannt)

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